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Wie Hochschulen daraus Auswahlpunkte machen

Kapitel 6 von 9 · TMSnat Standardwert und Prozentrang einfach erklärt · Aktualisiert am 25.10.2026

Jede Hochschule entscheidet selbst, ob und mit welchem Gewicht sie den TMSnat nutzt. Laut hochschulstart-Leitfaden (Stand 10/2026) ist pro Rangliste ein Wert von maximal 100 Punkten erreichbar. Geht ein Test mit einem Gewicht von 45 ein, sind je nach Ergebnis 0 bis 45 Punkte möglich.

Für den bisherigen TMS beschreibt der Leitfaden eine feste Umrechnung: Unter einem Standardwert von 70 gibt es null Punkte, ab 130 das volle Gewicht, dazwischen steigt die Punktzahl gleichmäßig. Daraus haben wir berechnet, welchen Anteil des Gewichts ein Wert bringt:

Testwert Anteil am Gewicht (bisherige TMS-Regel, berechnet)
70 oder weniger 0 %
90 33,3 %
100 50 %
110 66,7 %
115 75 %
120 83,3 %
130 oder mehr 100 %

Ob und wie diese Umrechnung für den TMSnat übernommen wird, steht noch nicht fest. Bekannt sind erste geplante Gewichte, zum Beispiel für Humanmedizin in Hamburg im Wintersemester 2027/28 in der AdH-Quote (für 80 Prozent der Plätze) 40 Punkte für den TMSnat und ab dem Wintersemester 2028/29 55 Punkte, in der ZEQ 80 beziehungsweise 95 Punkte (laut Auswahltestzentrale Hamburg, Stand 06/2026, ohne Gewähr). Für Magdeburg nennt dieselbe Quelle bis zu 55 Punkte in der AdH-Quote. Mit deinem Testwert allein kannst du also noch keine Punktzahl ausrechnen. Wann du dich anmelden kannst, steht auf unserer Seite zu Anmeldung, Terminen und Kosten.

Für Eltern: Der Standardwert ist kein Notensystem. Ein Wert unter 100 heißt nicht „durchgefallen“, sondern nur, dass jemand unter dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe liegt. Wie die Hochschulen das gewichten, regeln ihre eigenen Auswahlsatzungen.